Microinnova in der Zeitschrift Chemistry Today vorgestellt

23. März 2026 |
F&E | News

Agilität in der Pharmaproduktion neu definieren

Dr. Dirk Kirschneck gibt in einer Podiumsdiskussion Einblicke in modulare Anlagensysteme, KI-Integration und die Zukunft der Widerstandsfähigkeit von Lieferketten.

Angesichts des steigenden Kostendrucks und der geopolitischen Verschiebungen durchläuft der pharmazeutische Produktionssektor derzeit einen massiven Wandel. Dr. Dirk Kirschneck hat kürzlich in der neuesten Ausgabe von Chemistry Today in einem Gremium von Branchenexperten dargelegt, wie sich Microinnova die Zukunft der Kontinuität in der Lieferkette und der agilen Produktion vorstellt.

Die Diskussion beleuchtete mehrere Schlüsselstrategien für CDMOs und Pharmahersteller, die sich in einem unsicheren Umfeld bewegen:

  • Der Wechsel zur modularen Fertigung: Dr. Kirschneck betonte, dass sich der traditionelle Ansatz, prozessspezifische Anlagen zu entwerfen, weiterentwickelt. Durch die Zusammenstellung von Prozessanlagen aus bestehenden Modulen können Hersteller eine „Plug and Produce“-Flexibilität erreichen, die Geschwindigkeit mit hoher Prozessleistung kombiniert. Er wies auch darauf hin, dass neue Geschäftsmodelle, wie z.B. die Vermietung von Anlagen, entstehen könnten, um den Investitionsaufwand erheblich zu reduzieren und das Risiko zu mindern.

 

  • Regionalisierung durch Automatisierung: Hochgradige Automatisierung und autonome Prozessanlagen ebnen den Weg für eine regionalisierte Produktion. Indem sie die Produktion an lokalen Standorten durchführen und gleichzeitig die Steuerung und das Datenmanagement zentralisieren, können Unternehmen logistische Engpässe reduzieren und die Nachhaltigkeit steigern.

 

  • Datenaustausch und KI-Integration: Standardisierte Meilensteine der digitalen Entwicklung machen KI-Tools leicht anwendbar. Dr. Kirschneck betonte, dass die Zukunft strategischen, vertrauensvollen Partnerschaften gehört, in denen ein offener Datenaustausch ein tiefes Prozessverständnis und proaktive Optimierungen wie die vorausschauende Wartung ermöglicht.

 

Mit Blick auf das Jahr 2030 wird sich der Fokus der Branche zunehmend auf Kernkompetenzen und strategische Zusammenarbeit verengen. Die Schaffung gemeinsamer Werte durch transparenten Datenaustausch wird das entscheidende Unterscheidungsmerkmal zwischen Branchenführern und Mitläufern sein.

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